Hier sind nicht mehr viele Worte nötig… Danke an die Norweger, tusen takk für eine fantastische und unvergessliche Woche!

Ehrlich… der Song ging mir Ende Woche schon ein wenig auf die Nerven, doch es war eine Hymne die perfekt zu diesen Weltmeisterschaften passte und ich hatte jedes Mal Hühnerhaut, wenn er aus den Boxen dröhnte und die tausenden von fans dazu einstimmten. „Miracles can happen every day“ war die Motivation, jeden Tag das Beste aus sich herauszuholen, denn im Biathlon ist an jedem Tag alles möglich. Leider gab es schlussendlich keine Medaille für das Schweizer Team. Manchmal fehlte jedoch nur ein paar Millimeter oder einige wenige Sekunden für eine Sensation. Dies ist für aussenstehende nicht immer gleich ersichtlich.

Wäre wenn und aber sollte man im Biathlon nicht erwähnen, doch mein elfter Rang im Sprint zeigt, wie nah ich an einer Medaille war. Der zweite Schuss stehend schoss ich tief auf die Kante… wäre er oben auf die Kante, die Scheibe wäre vermutlich gefallen und ich hätte vielleicht Bronze gewonnen..! das ist Biathlon!

Bis auf den Einzel bin ich sehr zufrieden mit allen Rennen. Als Lohn für die guten Resultate im Sprint und Verfolgung durfte ich am letzten Tag zum ersten Mal überhaupt im Massenstart der aktuell besten 30 Athleten starten. Es war eine unglaublich coole Erfahrung! Alle Resultate HIER in der Übersicht.

In der Verfolgung mit Simon Schempp (Bild NordicFocus)

Start zum Massenstart (Bild NordicFocus)