Harte Arbeit, mit viel Spass!

Das Training läuft auf Hochtouren. Es geht Schlag auf Schlag und die Zeit vergeht extrem schnell. Woche für Woche setzen wir uns neue Schwerpunkte und neue Ziele. Wir waren eine Woche in Lungern und durften von der besten Schiesseinrichtung (Brüning Indoor) der Schweiz profitieren. In Prémanon genossen wir während einer Woche schönstes Sommerwetter und trainierten hart auf der anspruchsvollen Anlage im französischen Jura. Auf unserem Stützpunkt in Realp trainieren wir sehr abwechslungsreich in gewohnter Umgebung. Zwischendurch durfte ich auch mal ein paar Tage zu Hause das Hotel Mama geniessen. In Magglingen absolvierte ich die jährliche Leistungsdiagnostik, welche sehr positiv ausgefallen war. Ich konnte in jedem Test einen neuen Bestwert erzielen. Die wenigen Stunden Freizeit, die mir noch bleiben, gehen zurzeit für die Fussball-WM drauf, welche jedoch bis jetzt sehr viel Spass macht. Dann war da noch die Geschichte mit meiner Achillessehne (wie im letzten Beitrag erwähnt). Dadurch, dass ich in letzter Zeit gänzlich aufs Velofahren verzichtet hab, hat sich diese Geschichte relativ schnell erholt und ich kann zurzeit wieder schmerzfrei trainieren.

Ihr seht also mir geht es bestens :)

Dazwischen war noch das Sponsorentreffen, welches ebenfalls sehr viel Spass gemacht hat. Danke an alle, die gekommen sind und Danke auch an alle anderen, die uns so tatkräftig unterstützen!

Langweilig wird es mir jedenfalls nicht. Nächste Woche nehme ich ein weiteres “Projekt” in Angriff, was ich schon lange mal machen wollte und worüber ich in vier bis fünf Wochen an dieser Stelle berichten werde.

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Blick auf den Lungerensee

Seri und Jolli
Schiesstraining in Prémanon bei besten Bedingungen

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Erste “Biathlonschritte” beim Sponsorentreffen in Trin-Mulin

Start ins Sommertraining

Mit dem Trainingskurs in Magglingen vor zwei Wochen starteten wir ins Sommertraining. Viel Ausdauertraining und Grundlagenschiessen standen auf dem Programm. Ich musste das Training jedoch bereits nach dem dritten Tag wieder reduzieren, da ich Schmerzen in der Achillessehne hatte. Der Verdacht besteht auf eine Entzündung der Sehnenscheide. Deswegen muss ich jetzt gänzlich auf Fusslauf und Velofahren verzichten. Das Trainingslager auf Kreta letzte Woche machte ich jedoch trotzdem mit. Allerdings tauschte ich das Velo gegen die Rollskis. Ich absolvierte ein intensives Stosstraining, da dies der Fuss nicht allzu sehr belastet. Natürlich ist das Training ein wenig Einseitig, jedoch ebenfalls sehr effektiv um die Ausdauer und den Oberkörper zu trainieren.

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Solange ich Schmerzen habe und der Fuss nicht besser wird, bleibt mir nichts anderes übrig, das Stosstraining fortzuführen. Das ist natürlich nicht gerade ein optimaler Start ins Sommertraining, jedoch muss ich aus der Situation das Beste machen. Eine solche Phase ist auch immer eine Chance, konsequenter an den eigenen Schwächen zu arbeiten.

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Traumhafter Blick aus unserem Hotelzimmer

letztes Trimester

Trin-Mulin –> Joensuu (Kontiolahti) –> Oslo (Holmenkollen) –> Predazzo (Val di Fiemme) –> Goms (Ulrichen) –> Trin-Mulin

In den vergangenen drei Wochen bestritt ich acht Wettkämpfe im Weltcup, an den Zoll- sowie Schweizermeisterschaften. Ein ziemlich stressiges Programm mit langen Reisen und  intensiven Wettkampfphasen.

Nach der Olympiade lag ich erstmals eine Woche lang im Bett und musste eine hartnäckige Erkältung auskurieren. Mit frischen Kräften reiste ich dann an den Weltcup nach Finnland. Meine Saisonziele hatte ich, dank dem Olympiaabenteuer, weitgehend erreicht. Ohne grossen Druck startete ich zu meinem dritten Weltcup-Einzelstart. Und siehe da.. fehlerfrei im Schiessstand, Top30 Resultat und meine ersten 12 Weltcuppunkte gewonnen. Wenn’s läuft dann läufts.. könnte man meinen. Beim zweiten Rennen verpasste ich als 62igster die Verfolgung äusserst knapp. Zwei Fehlschüsse sind auf diesem Niveau einfach zu viel.

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Spektakuläre Arena auf dem Holmenkollen. 2016 findet hier die WM statt! Weiterlesen

Olympische Spiele

SOTSCHI 2014 – gigantisch, wunderschön, professionell, eindrücklich – erfolgreich!

Mehr brauche ich eigentlich nicht mehr zu sagen. Natürlich gäbe es sehr viel zu erzählen, ich möchte mich hier jedoch aufs wesentliche konzentrieren:
Fünf Tage vor dem ersten Rennen sind wir angereist. Dies war auch nötig, um uns optimal vorzubereiten und einzuleben. Wir wohnten im Endurance Village, dem deutlich kleinsten Athletendorf von allen drei. Ein grosser Vorteil von diesen drei verschiedenen Villages war, dass die Wege sehr kurz waren. Wir hatten zum Biathlonstadion und den Strecken maximal 15 Minuten Fussweg und waren diesbezüglich sehr flexibel.

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